Angstbewältigung

Was bedeutet Angstbewältigung?

Angstbewältigung ist ein Oberbegriff für verschiedene Strategien und Methoden, die helfen sollen, erlebte Angstzustände in ihrer Häufigkeit und Intensität zu reduzieren[1]. Die Definition von Angstbewältigung in der Psychologie umfasst kognitive und verhaltensbezogene Prozesse, die auf eine Bedrohung einwirken und zur Regulation der durch die Bedrohung ausgelösten Angstemotion mit ihren kognitiven, körperlichen und verhaltensexpressiven Komponenten beitragen[2].

Angstbewältigung kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden, je nachdem, ob sie beim Körper, bei den Gefühlen oder beim Denken ansetzt. Es gibt verschiedene Methoden der Angstbewältigung wie die systematische Desensibilisierung, die Expositionsmethode und das Angstbewältigungstraining[1]. Weitere Methoden sind die Angstbewältigung durch Hypnose oder autogenes Training[1]. Eine Möglichkeit der Angstbewältigung besteht darin, sich von der Angst zu distanzieren, indem man ihr z. B. einen Namen gibt oder sie mit einem Bild oder einer Figur verbindet[3].

Es ist wichtig zu verstehen, dass Angstbewältigung nicht bedeutet, die Angst vollständig zu beseitigen. Es geht vielmehr darum, zu lernen, mit der Angst umzugehen und dadurch psychische und körperliche Symptome zu verringern[1][3]. Schwere Ängste können eine Beratung oder Therapie wie z. B. eine kognitive Verhaltenstherapie (KVT) erfordern, um die Ängste zu überwinden und destruktive Denkmuster abzubauen[4].

Quellen

  1. https://www.studysmarter.de/schule/psychologie/anwendungsdisziplinen-der-psychologie/angstbewaeltigung/

  2. https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/angstbewaeltigung

  3. https://habichtswald-reha-klinik.de/onkologie/informationen-onkologie/angstbewaeltigung/

  4. https://www.paracelsus-recovery.com/de/blog-de/angstbewaltigung-sieben-einfache-schritte/

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